Rohvegane Vanilla-Swirl-Cheesecakes

Ich bin gerade sehr experimentierfreudig, was rohvegane Kuchen oder Leckereien und Frühstücksbowls angeht. Wenn ihr mal rüber zu meinem Instagram-Account springt, werdet ihr das sehen. Dort poste ich häufig bereits Fotos, bevor hier das Rezept veröffentlicht wird, als kleine Preview sozusagen. Vor einigen Tagen habe ich dieses Rezept für rohvegane Cheesecakes mit farbigen Swirls ausprobiert. Die Creme für diese Cupcakes ist einfach fantastisch, und ich habe mir beim "Backen" immer mal wieder die Finger abgeleckt. Yummy! Ich weiss, dass die Zutaten für die Cupcakes nicht unbedingt in jedem Vorratsschrank stehen, was ihr bei meinen Rezepten ja normalerweise gewöhnt seid. Trotzdem lohnt es sich, mal das blöde Weissmehl und den Industriezucker wegzulassen. Ihr werdet sehen ...

Für ca. 12 Vanilla-Cheesecakes braucht ihr 

Für den Boden

120 g Walnüsse

80 g Mandeln, geschält

40 g Kokosraspeln

60 ml Agavendicksaft

3 Datteln

1 Prise Salz

 

Für die Vanillecreme

600 g Cashewkerne, über Nacht in Wasser eingeweicht

240 ml Kokosöl

480 ml Kokosmilch

360 ml Agavendicksaft

1 TL Vanilleextrakt

Saft von 1 Zitrone

 

Für den Swirl

1/4 pinke Drachenfrucht, oder 1 Handvoll Himbeeren, püriert (pink)

1/4 TL Spirulina oder Matcha (grün)

1/4 TL Kurkuma oder 1 Handvoll Mango, püriert (gelb)

1 Handvoll Blaubeeren, püriert (lila) 

 

Für den Boden gebt ihr alle Zutaten in einen leistungsstarken Mixer und verarbeitet sie zu einer klebrigen Masse, die ihr in die 12 Mulden eines Muffinblechs drückt (Wenn ihr vorab zwei Backpapierstreifen überkreuz hineinlegt, lassen sich die Cupcakes super herauslösen.). Stellt das Backblech in den Gefrierschrank.

Für die Vanillecreme giesst ihr die Cashewkerne über ein Sieb und mixt sie dann mit Kokosöl, Kokosmilch und Agavendicksaft im Mixer, bis eine Creme entsteht. Gebt schliesslich den Vanilleextrakt und den Zitronensaft hinzu und mixt noch mal alles gut durch. Giesst die Creme nun in die Mulden eures Muffinblechs, lasst aber ca. 1/3 der Creme übrig. Stellt das Blech in den Gefrierschrank und teilt die übrige Creme in drei oder vier Teile (je nachdem, wie viele Farben ihr herstellen möchtet). Mixt jeden Cremeteil mit den Früchten bzw. Gewürzen und Zusätzen, die die jeweilige Farbe erzeugen (Drachenfurcht, Spirulina, Kurkuma etc.). Manchmal bietet es sich an zu Zwecken der Cremigkeit noch 1 EL Cashewmus hinzuzugeben. Übrigens: Spirulina macht euch nicht nur den Cupcake-Swirl grün, es ist auch ein erstklassiges Superfood. Wenn ihr mehr über die Wirkung von Spirulina erfahren möchtet, hilft euch www.spirulina.info weiter.

 

Die Cupcakes sind sehr gehaltvoll und sättigend, unter Umständen ist ein Cupcake pro Person sogar zu viel. Vielleicht berücksichtigt ihr das und brecht das Rezept auf die Hälfte herunter (habe ich so gemacht). Bitte unbedingt direkt frisch aus dem Kühlschrank geniessen. Stehen die Cupcakes länger unter dem Einfluss von Zimmertemperatur verlieren sie schnell ihr super Aussehen und schmecken auch nicht mehr 100 % lecker. ♥

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Comments: 3
  • #1

    Sabine (Thursday, 23 February 2017 03:56)

    Hi, sehen super aus. Aber ca. 820 kcal. pro cup cake ist ein bisschen viel, oder? Auch bei einem halben cup cake sind das noch ueber 400 kcal. Das ist extrem viel fuer Suesses. Sonnigen Gruss

  • #2

    Nicole (Thursday, 23 February 2017 12:59)

    Ich muss mich Sabine leider anschliessen. Sehen super aus aber mit dieser Menge an Kokosöl, Millch und vor allem Agavendicksaft muss ich etwas den Kopf schütteln :)

  • #3

    Mandelmilchmädchen (Tuesday, 28 February 2017 22:02)

    Hallo zusammen, um die Kalorien zu reduzieren, kann man den Agavendicksaft auch gut herunterfahren. Die Cashews an sich geben schon eine gute Süsse. Rohvegane süsse Sachen enthalten zwar gute Zutaten, sind aber häufiger rein von der Kalorienzahl her sehr mächtig. :-) Vielleicht mögt ihr die Cupcakes ja trotzdem probieren.

    Liebe Grüsse, Julia